Die Kinesiologie integriert mit ihrem ganzheitlichen Ansatz eine Vielzahl unterschiedlichster Methoden.

Ein Bereich ist die Edu-Kinestetik. Die edukative Kinesiologie arbeitet im begleitenden und nicht im therapeutischen Modell, die Basis ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Im Mittelpunkt steht der Mensch, wie er denkt, fühlt und wie sein Organismus funktioniert. Menschliche Kommunikation in Verbindung mit Lernen fördert die persönliche Entwicklung.

Lernen bedeutet Bewegung, auch im übertragenen Sinne. Das Grundprogramm der Edu-K, das Bewegungsprogramm Brain-Gym, stärkt durch effektive Bewegungen und Balancen die physischen Voraussetzungen des Lernens und fördert das Lernen in Entspannung und mit Freude.

Oft bestehen Herausforderungen mit Blick auf eine optimale Gehirnorganisation, einem weiteren Bereich der Edu-K. Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Unterschiede zwischen rechter und linker Hirnhemisphäre zu erkennen und darzustellen. Mit Hilfe eines Dominanzprofils, welches aufzeigt, welche Gehirnhälfte, welches Auge, welches Ohr, welche Hand und welcher Fuß aktuell dominant sind, können die Stärken des jeweiligen Dominanzprofils genutzt werden, den eigenen und einzigartigen Lernstil sowie eigene Verhaltensmuster zu erkennen und durch den gezielten Einsatz der Brain-Gym-Übungen zu optimieren. Nicht nur in der Schule, sondern auch im zwischenmenschlichen Umgang z.B. am Arbeitsplatz hat sich dieses Verfahren bestens bewährt.

Ein weiterer Bereich der Kinesiologie ist die Methode Touch for Health, mit deren Hilfe blockierte Muskel-Energie-Kreisläufe ausgeglichen werden können. Diese Methode geht auf den Chiropraktiker Dr. John F. Thie zurück und hat als Ziel, die Selbstregulationskräfte des Körpers zu aktivieren und dadurch eine bessere Gesundheit zu erlangen. Sie verbessert nicht nur die Lernfähigkeit von Schülern, sondern auch die Leistungsfähigkeit von Menschen jeden Alters.

Liegen die Herausforderungen eher im emotionalen Bereich, ist das Verhaltensbarometer aus dem One Brain Programm das Mittel der Wahl. Hier können auch Erfahrungen, die im Unterbewusstsein verankert sind, aufgedeckt werden, soweit das gewünscht wird. Die Entscheidung liegt beim Klienten.